Presse

Wir freuen uns über dein Interesse an Heimwegtelefon. Unten findest du aktuelle Pressemitteilungen sowie Bild- und Informationsmaterial.

Bei Fragen wende dich bitte an Frances Berger oder Anne Barten.

e-Mail (bevorzugt): presse(at)heimwegtelefon.de

Telefon: 030 20007731

Digitale Pressemappe

08.02.2017: Ausweitung der Telefonzeiten

Nach einer dreiwöchigen Testphase, hat sich das Heimwegtelefon dazu entschlossen die Telefonzeiten offiziell auszuweiten. Die Hotline ist seit 16. Januar 2017 wie folgt erreichbar:

  • Sonntag bis Donnerstag: 20 bis 24 Uhr
  • Freitag und Samstag: 22 bis 4 Uhr

 


 

14.08.2016: Für ein friedliches Miteinander!

Wie wir heute leider erfahren mussten, ließ die AFD Harburg ohne unsere Kenntnis, geschweige denn unser Einverständnis, Flyer mit dem Bild unserer Webseite bedrucken. Hiermit möchten wir uns klar davon distanzieren.

Das Heimwegtelefon ist weder eine Partei, noch betreiben wir Politik, aber dennoch sind wir Menschen, die Werte vertreten. Demnach möchten wir uns eindeutig gegen Fremdenhass oder Hetze bezüglich hilfsbedürftiger Menschen, die um ihr Leben fliehen müssen, aussprechen. Stattdessen stehen wir für ein buntes Miteinander, für Empathie und schlichtweg für Menschlichkeit!

Gerade in der heutigen Zeit, in der es nicht mehr möglich ist die Nachrichten einzuschalten, ohne direkt wieder ausschalten zu wollen, ist es von besonderer Bedeutung, dass wir uns alle vergegenwärtigen, dass wir mit Egozentrik, Misstrauen und Hass nicht weit kommen. Es ist wichtig genau jetzt an das Gute im Menschen zu glauben und dies auch öffentlich zu zeigen, indem man mithilft, die Augen nicht verschließt und einander die Hand reicht.
In diesem Sinne freuen wir uns, wenn wir wie gewohnt ab Donnerstag wieder für euch da sein können, um so unseren Beitrag zu einem angenehmen Miteinander leisten zu können. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

 


30.04.2014: Ehrenamtliche Telefonisten

Es gehen täglich viele Bewerbungen von für eine ehrenamtliche Mitarbeit beim Heimwegtelefon ein. Nach einer stichprobenartigen Umfrage unter den Anruferinnen, hat das Heimwegtelefon beschlossen vorerst nur weibliche Helfer am Telefon einzuarbeiten. An einer technischen Lösung, die die Auswahl eines männlichen oder weiblichen Telefonisten ermöglicht, wird erst nach dem offiziellen Start im Sommer gearbeitet werde können.

 


 

17.04.2014: Abschied in die Osterferien

Das Heimwegtelefon verabschiedet sich bis 25. April 2014 in die Osterferien! Über Ostern wird der Service nicht angeboten, danach steht euch das Heimwegtelefon wieder freitags und samstags von 22 bis 2 Uhr unter der Nummer 030-1207418 zur Verfügung!

 


 

01.03.2014: Helfertreffen in Hamburg

Nach dem Helfertreffen in Berlin, fand nun das erste Treffen in Norddeutschland statt. Auch hier hatten die potenziellen Helfer Gelegenheit all ihre Fragen zu stellen. Anabell Schuchhardt, die das Treffen leitete, hatte so die Möglichkeit die Ehrenamtlichen kennenzulernen und ihnen zu erklären, wie Heimwegtelefon funktioniert und was die konkreten Aufgaben eines Helfers sind.

 


 

16.02.2014: Erstes Helfertreffen in Berlin

Heute fand das erste Helfertreffen des Heimwegtelefons statt. Bei den Helfertreffen lernen sich die Ehrenamtlichen und eine der Gründerinnen kennen. Es werden Themen wie der allgemeine Ablauf, die Software und der Schichtplan besprochen. Die Bewerber können Fragen rund um das Projekt stellen. Danach wird entschieden, ob es für den Bewerber in die nächste Runde geht oder nicht.

 


 

25.01.2014: Die ersten externen Helfer starten ihre Arbeit beim Heimwegtelefon

Seit diesem Wochenende telefonieren neben Anabell Schuchhardt und Frances Berger die ersten Helfer. Nach und nach werden die ersten fünf Helferinnen den Dienst aufnehmen und die beiden Gründerinnen unterstützen.
Bei den Helfern handelt es sich um Freunde und Familie der beiden Initiatoren, die die beiden entlasten sollen.

 


 

28.12.2013: Ausweitung der Testphase auf ganz Deutschland

Das Heimwegtelefon weitet die Erreichbarkeit auf ganz Deutschland aus. Unter der Nummer 030-12074182 ist die Hotline nun freitags und samstags von 22 bis 2 Uhr deutschlandweit erreichbar.

 


 

20.12.2013: Start der Testphase in Berlin

Das Heimwegtelefon startet eine Testphase in Berlin. Unter der Nummer 030-12074182 ist die Hotline freitags und samstags von 22 bis 2 Uhr erreichbar. Vorerst werden Technik, Prozesse und das Konzept getestet.

  • Start der Initiative: Herbst 2011
  • Start der Testphase: 20.12.2013 in Berlin, 28.12.2013 deutschlandweit
  • Firmierung: Heimwegtelefon gUG (haftungsbeschränkt)
  • Gründungsdatum: 23.10.2014
  • Sitz: Berlin
  • Angebot: Telefonhotline, die Anrufer nachts mit einem netten Gespräch auf dem Weg begleitet.
  • Zielgruppe: Alle, die sich vom mulmigen Gefühl auf ihrem nächtlichen Weg ablenken lassen möchten.
  • Anzahl der Anrufe: durchschnittlich 5-10 unter der Woche pro Nacht, am Wochenende 20-25 pro Nacht
  • Orte der Anrufe: Es gibt keine Städte aus denen besonders häufig angerufen wird. Auch die Größe der Orte oder Städte spielt keine Rolle.

Die Bilder stehen dir zur Nutzung im Rahmen von Presseveröffentlichungen zur Verfügung. Wir bitten dich um Beachtung der Quellenangabe.

 

Fotos der Gründerinnen (print)

Urheberrecht Frances-Photography
Fotos vom Heimwegtelefon auf Google Drive
(zum Öffnen des Ordners, bitte den Link anklicken)

 

Logo

Logo-Heimwegtelefon
(zum Öffnen des Ordners, bitte den Link anklicken)

 

Kurzbiografien

 

Frances

Frances Berger ist 33 Jahre alt und lebt seit 2008 in Berlin. Sie hat BWL und Wirtschaftsinformatik studiert und arbeitet heute als Unternehmensberaterin und selbstständige Fotografin. Zusammen mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen wohnt sie in Treptow.

 

Anabell

Anabell Schuchhardt ist 29 Jahre alt. Nach ihrem Studium der Geschichte und Literatur war sie zunächst als Unternehmensberaterin in der Wirtschaft tätig. Anabell lebt in Heidenheim, wo sie als Geschäftsführerin eines Rückenzentrums arbeitet.

 

Flyer

Heimwegtelefon Flyer
(zum Download bitte anklicken)

Der Flyer ist nur digital und nicht zur Reproduktion freigegeben. Solltest du Interesse an einem gedruckten Flyer haben, wende dich an presse(at)heimwegtelefon.de.

Wieso sollte man Heimwegtelefon anrufen, wenn man sich auf dem Nachhauseweg unwohl fühlt?

Es geht in erster Linie darum, Sicherheit zu schenken. Durch ein nettes Gespräch hat der Anrufer das Gefühl, nicht alleine nach Hause zu gehen. Dadurch fühlt er sich nicht nur wohler, sondern strahlt auch eine größere Sicherheit aus. Das kann im besten Fall zu einer Vermeidung von Überfällen beitragen, weil man aus der typischen Opferrolle herauskommt. Käme es dennoch tatsächlich zu einem Übergriff, hätte Heimwegtelefon den Vorteil direkt handeln und die Polizei einschalten zu können .

 

Hattet ihr denn mal ein Erlebnis, das euch dazu bewogen hat, sowas auf die Beine zu stellen?

Selbst ohne negatives Erlebnis rufen wir nachts Freunde und Familie an, weil wir uns dann sicherer und nicht so allein fühlen.

 

Wollt ihr damit Geld verdienen?

Wir wollen damit kein Geld verdienen. Heimwegtelefon soll ein soziales Projekt bleiben, bei dem das persönliche Gespräch im Vordergrund steht! Aktuell gibt es das Telefon sonntags bis donnerstags von 20-24 Uhr und freitags und samstags von 22 bis 4 Uhr. Jeder ehrenamtlicher Helfer macht so oft Dienst, wie es ihm zeitlich möglich ist.

 

Wie kann man mitmachen und unterstützen?

Ehrenamtlich. Wir suchen immer ehrenamtliche Helfer, die uns am Telefon unterstützen, unter helfen(at)heimwegtelefon.de kann man sich bewerben. Außerdem benötigen wir Spenden, um das Projekt am Laufen zu halten. Ideal wäre es, wenn wir Sponsoren hätten und regelmäßige Spender. Zusätzlich kann man uns natürlich mit Wissen, Mundpropaganda oder dem eigenen Netzwerk unterstützen.

 

Wie entstand die Idee zu dem Projekt?

Die Idee kam Frances und Anabell in den Niederlanden, wo sie gemeinsam gearbeitet haben. Sie standen am Kaffeeautomaten, als Anabells Handy klingelte. Es hat aber niemand angerufen, sie kam nur auf einen Taste, die einen „gefälschten” Anruf auslöste. Die beiden haben festgestellt, dass sie immer unsere Eltern oder Freunde anrufen, wenn wir auf dem Heimweg sind. Anabell hat in Schweden eine Hotline kennengelernt, bei der ehrenamtliche Helfer direkt bei der Polizei sitzen, um Leute telefonisch nach Hause zu begleiten. Beide fanden es schade, dass es so etwas bei uns nicht gibt. Anstatt darüber zu meckern, haben sie dann einfach beschlossen, selbst diesen Service anzubieten.

 

Wie funktioniert das Heimwegtelefon?

Der Anrufer ruft unsere Berliner Festnetznummer an. Das heißt für den Anrufer entstehen nur die Gebühren für einen gewöhnlichen Anruf vom Handy zum Festnetz. Da viele eine Flatrate am Handy nutzen, kostet es in diesem Fall gar nichts extra.
Wir melden uns und stellen uns kurz vor, damit der Anrufer weiß mit wem er spricht. Dann fragen wir, wer am anderen Ende der Leitung ist. Nun möchten wir wissen, wo der Anrufer startet und wohin es geht. Anschließend plaudern wir nett und fragen zwischendurch immer mal wieder den aktuellen Ort ab – bis der Anrufer das Ziel erreicht hat.
An unserem Ende der Leitung sind freiwillige Helfer. Jeder Helfer benötigt eine Internetverbindung und ein Computer mit Mikrofon und Lautsprecher, es wird über eine Call-Center Software telefoniert.

 

Wie war bisher die Resonanz auf eurer Projekt?

Sehr positiv. Wir haben jede Menge positive Rückmeldung erhalten von Leuten, die das Heimwegtelefon benutzen und von Personen, die gerne mithelfen möchten. Die Medien sind begeistert von unserem Projekt. Wir haben aber auch schon kritisches Feedback erhalten. So wurde etwa kritisiert, dass unsere Initiative den Leuten, vor allem Frauen, den Eindruck vermittelt, sie müssten nachts auf dem Nachhauseweg Angst haben. Darum geht es uns aber keinesfalls. Wir wollen keine unnötige Angst schüren oder Dinge dramatisieren. Es geht einfach darum, dass uns jeder anrufen kann, weil er das Bedürfnis hat, auf dem Heimweg mit jemandem zu sprechen. Wir wollen dafür sorgen, dass die Anrufer sich sicher fühlen.

 

Wie viele Anrufe habt ihr bis jetzt erhalten?

Zur Zeit bekommen wir pro Nacht etwa 15 Anrufe. Wobei das nach Wochentag, Wetter und Jahreszeit stark variiert.

 

Was ist euer Antrieb?

Die Motivation dafür bekommen wir vor allem durch die vielen positiven Rückmeldungen. Es haben sich schon ganz viele Leute gemeldet, die helfen wollen. Wenn wir uns eine Welt mit einem besseren Miteinander wünschen, muss es Menschen geben, die Dinge anpacken und etwas dafür tun. Wir möchte Leuten helfen, nachts mit einem besseren Gefühl durch die Stadt zu kommen.

 

Wie ist der aktuelle Stand des Projekts?

Wir telefonieren mittlerweile täglich. Zur Zeit haben wir sehr viele Anfragen von Leuten, die uns ehrenamtlich unterstützen möchten. Die arbeiten wir fleißig nacheinander ab 😉 Der nächste große Schritt ist endlich die Gemeinnützigkeit bestätigt zu bekommen.

 

Wie sehen die nächsten Schritte aus?

Da wir in den letzten Monaten sehr viele Helfer an Bord geholt haben, sind wir momentan dabei uns als Team zu finden. Wir sind mittlerweile etwa 50 ehrenamtliche Helfer und alle ganz verschieden vom Charakter. Es ist ein super Team und wir sind froh über jeden einzelnen im Team. Als nächstes nehmen wir endlich die Gemeinnützigkeit in Angriff.

 

Wie sieht idealerweise die Zukunft des Heimwegtelefons aus?

Im besten Fall wissen alle, die sich unwohl auf dem Nachhauseweg fühlen, dass sie bei uns anrufen können. Wir wollen zu allen notwendigen Zeiten erreichbar sein und idealerweise müssen wir uns keine Sorgen über die Finanzierung des Projekts machen. Wir hätten gerne eine kostenfreie 0800-Nummer. Wenn es in Deutschland gut läuft, können wir uns auch eine Ausweitung auf andere Länder, z.B. Österreich und die Schweiz, vorstellen.

 

Und wie viel kostet ein Anruf?

Jetzt am Anfang noch so viel wie ein ganz normaler Anruf ins Festnetz. Viele haben dafür ja mittlerweile eine Flatrate. Wenn das Projekt gut läuft, wollen wir uns langfristig um eine kostenfreie 0800-Nummer bemühen.